Die 7 geistigen Gesetze - Wirkung & Anwendung

Kakao Zeremonie, Meditationen

Gesetz der Geistigkeit
Gesetz der Entsprechung
Gesetz der Schwingung
Gesetz der Polarität
Gesetz des Rhythmus
Gesetz von Ursache & Wirkung
Gesetz des Geschlechts

 

Es gibt nicht nur physikalische Gesetze, die unser Leben beeinflussen sondern auch „Gesetze“ der feinstofflichen Ebene. Diese Gesetze tauchen in verschiedenen Lehren wie z.B. der Hermetik auf, welche bereits im alten Griechenland gelehrt wurden. Für mich hat dieses Wissen viele „Aha-Momente“ hervorgerufen und mir ganz neue Türen geöffnet. Deshalb möchten ich dir einen kleinen Einblick geben und dir erklären wie du dieses alte Wissen für dich und deinen Alltag praktisch nutzen kannst. 

Gesetz der Geistigkeit

Beginnen wir mit dem ersten Gesetz: Das Gesetz der Geistigkeit

Dieses Gesetz sagt, dass alles um dich herum Bewusstsein ist. Alles in deinem Leben besteht aus Energie. Gedanken sind (noch) feinstoffliche Energie bis sie zum Beispiel in Form eines Hauses zu grobstofflicher Energie werden. Jeder Gedanke - ob positiv oder negativ -  erschafft deine Realität. Du hast mit deinen Gedanken großen Einfluss auf deine Welt um dich herum. Du kreierst immer, die ganze Zeit, bewusst oder unbewusst. Du kannst diese Tatsache wunderbar für dich nutzen z.B. durch bewusste Manifestation. Prüfe jeden Tag deine Gedanken und schaue welche Energie du aussendest und was du damit erschaffen möchtest.

Gesetz der Entsprechung

„Wie oben, so unten; wie unten, so oben.“(Das Kybalion)
Dieses Gesetz sagt, dass man das anzieht was man aussendet. Es wird auch als Gesetz der Anziehung oder Spiegelgesetz bezeichnet. Es sagt, dass dein Innenleben sich im Außen spiegelt und deine äußeren Erfahrungen wiederum dein inneres Bild verstärken. Du kennst das bestimmt auch. Du hast einen guten Tag, gehst aus dem Haus, lachst die Leute an und es sind (fast) nur freundliche Menschen auf der Straße. Du gehst schlecht gelaunt in die Bahn und es kommen dir nur unfreundliche Menschen entgegen. Das ist ein kleines, kurzfristiges Beispiel. Unsere inneren Überzeugungen bauen sich meist über einen langen Zeitraum auf und sind oft auch von unseren Kindertagen geprägt. Wie kannst du dieses Wissen jetzt für dich nutzen? Du kannst Erkenntnisse über dein Inneres erlangen, welche du ohne die Reflektion des Außen vielleicht gar nicht wahrnehmen würdest. Zudem kannst du mit diesem Wissen deine inneren Überzeugungen hinterfragen und gegebenenfalls sogar verändern. Hier passt auch schön das Zitat von Mahatma Gandhi „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt“.
 
Ich habe das ein bisschen abgewandelt in „Gib dir oder anderen das was du gerade brauchst.“ Wenn du dich alleine fühlst und dir von deinem Freund mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung wünscht, dann gib du dir diese Aufmerksamkeit und verteile an deinen Freund ein paar liebevolle Worte. 

Ein kleiner Hinweis aus eigener Erfahrung: Du solltest nicht bei allem was im Außen passiert, nach einem Problem in dir suchen. Wenn dich auf der Straße einmal jemand komisch anschaut, dann hat das nicht gleich etwas mit deiner inneren Haltung zu tun. Wenn dich jedoch jeden Tag alle Möglichen Leute schlecht behandeln, solltest du einmal den Blick nach innen wenden und dich Fragen was für ein Bild du dort von dir und deinen Mitmenschen kreiert hast. 

Gesetz der Schwingung

Dieses Gesetz baut auf dem ersten Gesetz auf. Alles im Universum ist Energie und bewegt sich in unterschiedlichen Frequenzen und Schwingungen. Du kannst es selbst fühlen. Angst oder Wut beispielsweise schwingen in der Bauchregion; höher schwingen Liebe, Freude und Dankbarkeit. Diese schwingen auf der Höhe des Herzens. Das Gesetz der Schwingung sagt auch, dass jede Schwingung ein Resonanzfeld erzeugt und die gleiche Frequenz anzieht und empfängt. Darin integriert sich auch das Spiegelgesetz vom zweiten Tag. Zudem wenn alles schwingt, ist alles in ständiger Bewegung. Nichts ist für immer. Auch keine schlechten Gefühle. Es lohnt sich nicht an etwas zu stark festzuhalten. Alles entsteht und vergeht, entsteht und vergeht. Mir geht es bei der praktischen Anwendung bei diesem Gesetz nicht darum unter Druck zu versuchen immer gut drauf zu sein, um eine hohe Schwingung zu halten. Es geht viel mehr darum sich alles bewusst zu machen und sich selbst zu beobachten. Es ist völlig okay Wut und Trauer zu fühlen. Fühle es durch und dann lass es auch mit dem Wissen weiter ziehen, dass Nichts für immer ist. Fühlen ist wichtig und richtig. Sich in seinem Leid zu baden, führt nur zu mehr Leid. Deshalb fühle, was zu fühlen ist und entscheide dich dann ganz bewusst wieder für eine andere Energie. Dies gelingt besonders gut, in dem du dir überlegst für was du dankbar bist. Was hast du alles schon in deinem Leben, das dich glücklich macht? Auch deine innerlichen Stimmen kannst du hier wieder beobachten und gegebenenfalls in eine höhere Frequenz bringen. Statt „Ich möchte mehr Geld haben” (Frequenz von Mangel) könntest du dir sagen „Ich bin dankbar dafür, dass Geld zu mir kommt und ich in Fülle bin.“ Oder „Ich liebe diese Geisteshaltung. Es ist schon sehr geil, wie es gerade ist und es darf einfach noch geiler werden!“ :-)

Gesetz der Polarität

Alles hat zwei Pole wie Tag und Nacht, heiß und kalt, hell und dunkel. Für uns scheinen es Gegensätze zu sein. Letztlich sind es nur die Extreme der ein und selben Sache. Es sagt aus, dass immer alles gleichzeitig vorhanden ist und wir uns entscheiden können, welchem Pol wir uns gerade mehr zuwenden. Alle Informationen und Zustände sind jederzeit im Universum für uns verfügbar. Wenn du gerade krank bist, ist auch dein gesundes „Ich“ vorhanden. Du kannst bewusst wählen dich wieder mehr dem Pol der Gesundheit zuzuwenden. Wenn du dich also zum Beispiel krank oder erschöpft fühlst, werde dir darüber bewusst, dass das nur ein Teil der Realität ist. Wenn du zum anderen Pol der Gesundheit möchtest, passe deine Schwingung an indem du Gesundes tust und dich um dich kümmerst. Zudem kannst du diesen Prozess ganz bewusst mit Visualisierung unterstützen, in dem du dir vorstellst, wie sich die gesunden Zellen in deinem Körper vermehren und Stärker werden und sich dein Körper regeneriert.

Gesetz des Rhythmus
           Alles in der Welt hat seinen Rhythmus: Ebbe und Flut, Einatmen und Ausatmen, Tag und Nacht. Dieses Gesetz erinnert uns daran, dass sich alles in unserem Leben immer in einem natürlichen Zyklus bewegt. Nichts in der Natur blüht immer, genau so haben die Phasen in unserem Leben ganz unterschiedliche Qualitäten.  Das 5. Gesetz verbindet somit das 3. Gesetz der Schwingung mit dem 4. Gesetz der Polarität. → Du kannst also im Vertrauen sein, dass nach einem Tief auch immer wieder ein Hoch kommt. Das Universum weiß, wann für etwas die Zeit gekommen ist. Manchmal bringt es nichts etwas weiter und weiter zu pushen, wenn dafür noch nicht die richtige Zeit ist. Es ist wichtig einen Rhythmus im Leben zu haben. Anspannung und Entspannung. Schöpfen, erschaffen und einfach nur Sein. Finde deinen eigenen Rhythmus und achte ihn, auch wenn er vielleicht anders ist als du es gerne hättest. Frage deine Intuition und dein Herz, was gerade wirklich für dich dran ist. Gerade in unserer westlichen Gesellschaft ist es irgendwie immer noch cool beschäftigt und busy zu sein und damit auch unter Anspannung zu sein. Das kann natürlich auch sehr viel Freude machen etwas voranzutreiben. Gleichzeitig ist es wichtig zu sehen, dass auch das seine Zeit hat und die Phase der Ruhe und Entspannung mindestens genauso wichtig ist. Noch ein kleiner Tipp: Du kannst dich auch mit dem Rhythmus des Mondes und der Jahreszeiten synchronisieren, um so ein bisschen mehr Natürlichkeit und Einfachheit in dein Leben zu bringen. 

     

    Gesetze von Ursache & Wirkung

    Jede Ursache zieht eine Wirkung nach sich. Für mich ist es spannender es herum zudrehen, denn oft nehmen wir erst die Wirkung war und überlegen dann woran das liegen könnte. Wenn es eine Wirkung in deinem Leben gibt, mit der du unzufrieden bist, schau doch mal ob du erkennen kannst wo es angefangen hat. Wenn du zum Beispiel unter Rückenschmerzen leidest, frag dich an was es liegen könnte. Vielleicht hast du die letzten Tage keinen Sport gemacht, weil du dich unmotiviert gefühlt hast. Meist reicht es noch weiter zurück. Du hast beispielsweise ein Gespräch mit einem Freund geführt, der dir erzählt hat, dass man bei Rückenübungen aufpassen muss, um sich nicht größeren Schaden als Nutzen zuzufügen. Daraufhin hat sich bei dir eine unbewusste Angst eingeschlichen, die sich als Motivationslosigkeit getarnt hat. Gespräch mit dem Freund = Ursache, Rückenschmerzen = Wirkung. Oftmals können sich die (Aus)wirkungen auch Jahre später bemerkbar machen. Hier kannst du z.B. mit Hypnose und Meditation an den Anfangspunkt zurückkehren, um die Ursache zu erkennen und gegebenenfalls zu bearbeiten.  Manche Dinge lassen sich nämlich schwer beheben, wenn du die Ursache nicht kennst. Dann versuchst du immer nur Symptome zu bekämpfen. Dein Problem kehrt jedoch immer wieder zurück bis du an den Kern (Ursache) gekommen bist. Wunderbar passt zu diesem Gesetz auch folgender Spruch: Säe, was du ernten möchtest! Werde dir über deine Schöpferkraft bewusst und darüber dass alle deine Gedanken und Handlungen Auswirkungen auf dein Leben und das der Anderen haben. Du kannst dich auch Fragen was kann ich heute tun (Ursache) um mein Ziel /meine Vision (Wirkung) zu leben. Wir machen Dinge, die nicht unbedingt in Einklang mit unserer gewünschten Wirkung sind und wundern uns dann, wenn Erwartetes nicht eintritt. Wenn wir jedoch ehrlich zu uns selbst sind und uns beobachten, zeigt sich welche Verhaltensweisen (Ursache) verantwortlich für unsere Resultate (Wirkung) sind.  

    Gesetz des Geschlechts

           Dieses Gesetz sagt, dass alles sowohl männliche Energie als auch weibliche Energie hat. Hierbei geht es nicht um das physische Geschlecht von Mann und Frau, sondern um die archetypischen Eigenschaften der Geschlechter. Männliche Energie steht hier für Denken, Fokus, Schaffensenergie, Kontrolle etc. Die weibliche Energie steht u.a. für Intuition, Hingabe, Kreativität und Vertrauen.  Für jeden Menschen, egal ob er männlichen oder weiblichen Geschlechts ist, macht es Sinn beide Energien zu kultivieren. Wenn du dich nur mit deiner männlichen Energie verbindest und erschaffst, kannst du dich nach einer Weile müde und leer fühlen. Wenn du jedoch beide Energien in Einklang halten kannst, entsteht eine Balance in dir. Wenn du beispielsweise beruflich einen eigenen Weg einschlagen willst, dann starte nicht nur ein Business sondern mache ein Herzensbusiness daraus! Denn für die Umsetzung benötigst du nicht nur “männliche” Zahlen und Fakten sondern vor allem auch Kreativität und Hingabe. Beobachte mal bei welchen Tätigkeiten du mehr in welcher Energie bist - in der Männlichen oder in der Weiblichen. Das ist wunderschön und spannend zugleich dies bei sich selbst zu beobachten. Letztlich geht es darum diese beiden Anteile in sich zu erkennen und jedem Teil so viel Raum zu geben wie es in einer bestimmten Phase für dich wichtig und richtig ist. 

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