Ritual Cacao & CBD - Liebe der Kulturpflanzen

Wir haben unseren Ritual Cacao natürlich schon mit vielen tollen Sachen kombiniert - einfach weil wir neugierig sind und es uns Spaß macht. Dabei sind wir auf eine Studie zu der Wirkung von Cacao in Verbindung mit CBD gestoßen. Zudem ist mir eingefallen, dass ich schon vor ein paar Jahren auf Hawaii Schokolade mit CBD bekommen habe und das sehr mochte. Wir haben uns viel informiert, mit einem Arzt gesprochen und getestet. Es gab dann sogar einige Rituale, bei denen wir Cacao mit CBD angeboten haben.

Ohne Frage sind beide für sich genommen bereits Giganten im Hinblick auf ihre Geschichte, ihr Wirkungsspektrum und ihre kulturhistorische Bedeutung. Cacao und Hanf sind zwei der ältesten Kulturpflanzen überhaupt und blicken jeweils auf eine Jahrtausende alte Geschichte zurück. Früheste Berichte gehen bei Kakao auf Olmeken und Azteken zurück und liegen 5000 Jahre in der Vergangenheit, während Hanf erste Erwähnungen vor 2700 Jahren in China fand.

Interessant bei beiden Vertretern ist, dass ihre Nutzung von Beginn an sowohl als Nahrungsmittel, als auch eine einschlägig heilende Bedeutung hatte. Auch sind beide tief verankert in der schamanischen Arbeit und finden bis heute Anwendung in Form von Ritualen und als Unterstützung zur Meditation und anderen spirituellen Praktiken.

Beide Pflanzen werden schon seit Jahrtausenden genutzt und bekommen zum Glück gerade wieder mehr Aufmerksamkeit. Gerade bei Hanf liefert die Wissenschaft mittlerweile die erhofften Einblicke in die Funktionsweise dieses Krauts - und erklärt warum der menschliche Körper den Cannabinoiden im Hanf und seinen Wirkungsmechanismen regelrecht die Tür aufhält.

CBD und das körpereigene Endocannabinoid-System (ECS)

Das Endocannabinoid-System (kurz: ECS) kommt im Gehirn und zentralen Nervensystem aller Menschen und Säugetierarten vor. Der Name leitet sich von Cannabinoid und endogen (im Inneren entstehend) ab. Seine zentrale Aufgabe liegt darin, Prozesse im Körper zu regulieren und Imbalancen der einzelnen Systeme entgegenzuwirken - die Erhaltung der sogenannten Homöostase, das Gleichgewicht der einzelnen Körpersysteme für sich und in Beziehung zueinander.

Es ist eine Art Schaltnetzwerk für alle Körperfunktionen und maßgeblich an der Entwicklung des Gehirns und der Synapsen beteiligt. Entdeckt wurde das Endocannabinoid-System von Wissenschaftlern in den 90er Jahren, als sie die Wirkung von Cannabis auf den menschlichen Organismus untersuchten und dabei Erstaunliches herausfanden. So stellte sich heraus, dass die im Hanf enthaltenen Phytocannabinoide sowohl in ihrer Beschaffenheit als auch Wirkungsweise den Endocannabinoiden - die der Körper selbst herstellt - gleichen.

Die zwei Haupttypen an Endocannabinoiden, die im Körper vorkommen sind das Anandamid und 2-AG. Nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip docken sie an die entsprechenden Rezeptoren an und stoßen ausgleichende und regulierende Prozesse im ganzen Körper an. Dabei kommen sie in allen 11 physiologischen Systemen des Körpers vor, weshalb das breite Anwendungsspektrum von CBD bei den unterschiedlichsten Krankheiten und Imbalancen auch nicht weiter verwundert.

Traumpaar Cacao und CBD - hier stimmt die Chemie

Doch was passiert nun, wenn diese beiden Pflanzen sich begegnen? Sagen wir, wenn sie sich vereinen und in einem Tanz der Wirkstoffe die Bühne betreten?

Beide Pflanzen verfügen über ein breites Spektrum an medizinisch relevanten Inhaltsstoffen und ihre jeweilige Wirkung auf den menschlichen Körper ist vielfältig. Dennoch gibt es zwei Mitspieler, die besondere Aufmerksamkeit verdienen: das im Kakao enthaltene Theobromin (Theo; lat = Gott und Bromin Broma; lat = Speise) und Anandamid - ein endogener Neurotransmitter, der von Cacao und CBD gleichermaßen viel Liebe erfährt.

Theobromin ist in seiner Funktionsweise nah verwandt mit dem ebenfalls enthaltenen Koffein. Es hat eine gefäßerweiternde sowie eine herzstimulierende Wirkung.

Anandamid wiederum ist ein Neurotransmitter, der vorrangig im menschlichen Gehirn vorkommt und ausschlaggebend für die Homöostase und das reibungslose Funktionieren des körpereigenen Endocannabinoid-Systems ist. Sein Name leitet sich aus dem Sanskrit (Ananda = Freude, Glückseligkeit, Vergnügen) ab und er findet sich hauptsächlich in den Bereichen des Gehirns, die für Genuss, Belohnung und Motivation zuständig sind. Ebenfalls relevant ist er als Botenstoff im Zusammenhang mit Lernen, Gedächtnis und Aufmerksamkeit.

Ritual Cacao und CBD

CBD verlängert das Glücksgefühl beim Kakaotrinken

An dieser Stelle kommt auch Hanf mit seinen Cannabinoiden - speziell dem enthaltenen CBD - ins Spiel. Während das Theobromin die Anandamid-Produktion anregt und weitere Inhaltsstoffe im Kakao Anandamid nachahmen und dadurch zu einer Erhöhung des Spiegels führen, hemmt das CBD das Enzym FAAH, welches für den Abbau von Anandamid zuständig ist. Daher verwundert es auch nicht, dass ein hoher Anandamid-Spiegel Glücksgefühle, fokussiertes Arbeiten und ein allgemeines Wohlbefinden auslösen, wie es sowohl beim Genuss von Rohkakao, als auch bei CBD beschrieben wird. In der Kombination haben wir also zwei Pflanzen, die nicht nur für sich genommen immenses Potenzial aufweisen, sondern gerade im Zusammenspiel für alle Freunde des Cacaos und CBDs eine neue Dimension in der Wechselwirkung zueinander bereithalten.

Ist Kakao und CBD eine gute Kombination?

Auf die Frage also, ob Cacao und CBD eine gute Kombination sind - ein eindeutiges JA! Nicht nur, dass sie an einem Strang ziehen, was die gegenseitige Potenzierung der Wirkung anbelangt, sie balancieren sich gegenseitig aus und warten mit verstärkter und längerer Wirkung auf. Doch auch im Hinblick auf ihre grundlegende Qualität, als zwei Vertreter der Pflanzenwelt mit einer schamanischen Bedeutung und mit Wirkstoffen, die wie Götter klingen, ist das Zusammentreffen dieser beiden etwas wahrlich Erhabenes. Ob es das Gemeinschaftliche, das Empathische, das wohlig warme Gefühl der Zufriedenheit, das Spirituelle oder das fokussierte Arbeiten ist - Cacao und CBD sind in der Tat ein Traumpaar.

Anmerkung:

Im Hinblick auf die Auswahl des richtigen CBD-Öls ist unbedingt darauf zu achten, dass es sich um ein Vollspektrumöl handelt, um in den Genuss der vollen Bandbreite an Wirkstoffen und dem sogenannten Entourage-Effekt zu kommen. Da jedes Öl, ausgehend von der verwendeten Hanfsorte, auch ein unterschiedliches Wirkstoffprofil hat, kann es durchaus auch zu Unterschieden bei der Wirkung kommen. Wir nutzen und empfehlen von Herzen das Vollspektrumöl von Naturu ➚.